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bei Capaz, der Jugendleiterausbildung in Peru.

Capaz bedeutet   fähig - befähigt - begabt.

Zur Zeit sind wir am Aufbau der Schule in Juanjui, einer Kleinstadt im peruanischen Urwald.

Klimaveränderung in Juanjui

Wie vielleicht einige von euch aus den Medien mitbekommen haben gab es anfangs Jahr an der peruanischen Küste grössere Überschwemmungen. Wir im Uhrwald sind uns grosse Regenmengen gewohnt. Häuser, Strassen, Flüsse, alles ist darauf ausgelegt mit grossen Regenmengen fertig zu werden. Anders als an der Küste. 

Das 2016 war ein sehr trockenes Jahr (statt der Durchschnittlichen 800mm Regen hatten wir nur 270mm) und so waren wir sehr froh und dankbar über jeden Tropfen Regen. Doch leider fiel nur der Durchschnittliche Regen, deswegen ist es immer noch sehr trocken. So für der Bach nur noch sehr wenig Wasser und wenn es nicht regnet dann wird er dieses Jahr zum zweiten mal austrocknen. (so wie im 2015) Der Bach ist nicht nur Lebensader für Tiere sonden davon wird auch unser Trinkwasser abgezweigt)

Wir haben hier wieder einmal eine etwas schwierige Situation. Agrar-Export-Güter sind sehr billig. Der KiloKakaopreis ist auf das Rekordtief von 5.10 gefallen aber 1 Limone (wird gebraucht für Ceviche oder das Nationalgetränk Pisco-Sauer) kostet in Lima 1 Sol (normal 10 St. für 1 Sol). Das weil an der Küste sehr viel Agrarland dem Hochwasser zum Opfer gefallen ist und wir im Uhrwald wegen der Trockenheit sehr wenig produzieren. 

Mann kann über den Klimawandel denken was mann will, aber bei uns ist es in den letzten 10 Jahren eindeutig trockener geworden. Ich denke wir müssen uns hier auf weniger aber intensiveren Regen einstellen. Wir haben das Privileg das wir mit Speicherseen und Bewässerung etwas dagegen unternehmen können, Aber der einfache Kleinbauer hat meist nicht die finanziellen Mittel und ist ausgeliefert.